Diesen Monat - März 2026
Liebe in Zeiten des Krieges
Seit Samstag, den 28. Februar 2026, gibt es einen Krieg mehr in der Welt. Die USA haben zusammen mit Israel den Iran bombardiert. Das Ereignis löst Angst aus, Verwirrung, Ohnmacht. Die Erde scheint sich in eine Art Pulverfass zu verwandeln. Wer die « Guten » und wer die « Bösen » sind, wird immer undurchsichtiger. Diejenigen, denen wir vertrauten, haben uns verraten. Das ist nicht neu. Es kommt nur jetzt ans Licht.
Damit gibt es eine weitere Gelegenheit, tief in sich selbst hineinzuspüren : Wo bin ich mit mir im Krieg ? Wogegen kämpfe ich insgeheim an ? Wo bin ich noch nicht bereit, die Waffen niederzulegen ? Welche Konfikte schwären noch in mir ? Wo bin ich noch uneins ? Was habe ich noch nicht akzeptiert, noch nicht in mein Leben integriert ? Diese Art, die Dinge zu sehen, ist keine Weltflucht. Sie ist ein Hinwenden an den einzigen Ort auf der ganzen Welt, wo wir etwas bewirken können.
Wer sich jetzt auf das Außen stürzt, riskiert, sich völlig zu verlieren, zermalmt von den politischen, wirtschaftlichen und medialen Mühlen, die es darauf anlegen, uns in Ohnmacht und Bedeutungslosigkeit zu treiben. So sehr auch ich mich bisweilen frage, wie mein Seele nur auf die Idee zu kommen, ausgerechnet in diesen Zeiten zu inkarnieren : Hierauf kommt es an. Auf mich. Damit meine ich nicht die Aufforderung, größenwahnsinnig zu werden, sondern eine entschlossene Hinwendung zu dem, was uns Würde gibt und Macht. In Zeiten, in denen jeder gegen jeden kämpft, kommt es auf jeden einzelnen von uns an.
Das was-hilft-archiv
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