Über mich

Ich glaube an die Würde und die einzigartige Kraft jedes Menschen. An unsere Fähigkeit, zu denken, zu fühlen, zu gestalten, Verantwortung zu übernehmen und immer wieder aufzustehen. Mich interessiert, was geschieht, wenn wir aufhören, uns selbst klein zu machen – und beginnen, unserer eigenen Wahrnehmung, unserer Lebendigkeit und unserer Fähigkeit zur Beziehung zu vertrauen.

Geboren wurde ich in der Lüneburger Heide. Bevor ich zur Jahrtausendwende in Frankreich meine Wahlheimat fand, studierte ich Erziehungswissenschaften und Romanistik in Hamburg, Barcelona und Madrid und unterrichtete Sprachen. Dabei lernte ich, dass gelingende Kommunikation nicht nur vom Sprechen, sondern auch vom Zuhören lebt.

Eine besondere Form des Zuhörens begann ich zu erfahren, als ich 2012 an Brustkrebs erkrankte. Ich fragte mich, was mir das Symptom sagen wollte, und bekam Antwort. Während meiner Genesungszeit ließ ich mich zur Kranken- und Sterbebegleiterin ausbilden. Dort lernte ich eine weitere Dimension des Zuhörens kennen: das Begegnen in unserer Verletzlichkeit.

2014 erschien mein erstes Buch in französischer und in deutscher Sprache: Krankheit heilt. Es folgten Bücher zu den Themen Gesundheit, Selbstwirksamkeit, Verbindung, Wandel, Bewusstsein, Spiritualität, Weiblichkeit, Frieden – kurz: zur Menschwerdung und der Frage, wie wir zu denen werden, die wir bereits sind.

2018 wurde ich Mitverantwortliche für die Redaktion „Aufwind“ in dem politischen Magazin Rubikon. 2023 wechselte ich zu den daraus entstandenen Manova News, wo ich eine eigene Kolumne betreibe. Ich schreibe regelmäßig für Radio München, den Schweizer Zeitpunkt und das österreichische Magazin Unsere Zeitenwende.

Meine Spezialität ist es, politische und gesellschaftliche Themen mit den großen philosophischen und spirituellen Fragen zu verbinden. Wie kommen Geist, Seele und Körper wieder miteinander in Beziehung? Wichtig ist mir dabei, nicht in spirituelles Bypassing abzudriften, sondern Spiritualität so zu leben, dass sie uns tiefer in die Welt und unsere Menschlichkeit führt, anstatt aus ihr heraus.

Ich betrachte die Erde, unser aller Mutter, als einen heiligen Lebensraum, und den Körper als einen Tempel, den es zu achten und zu ehren gilt. In der Gemeinschaft, an der ich mitwirke, steht nicht die Konkurrenz im Mittelpunkt, sondern die gegenseitige Fürsorge. Hierfür engagiere ich mich auch in meinem direkten Lebensumfeld im Süden Frankreichs.

KerstinChavent-UberMich

Im Interview

MANOVA im Gespräch: „Stolz und Vorurteil“

Im Manova-Exklusivgespräch mit Elisa Gratias geht es darum, dass wir uns besser mit uns selbst beschäftigen, anstatt uns an unserem Gegenüber abzuarbeiten.

Im Interview

"FreiSein für ein friedvolles Leben"

Im Gespräch mit Michael Karjalainen-Dräger von ZeitenWenden-Talk geht es um mein Buch "Der Königsweg" und um die Themen Selbstbewusstsein, Krankheit als Wegweiser, die Angst vor dem Tod, Aggression und Krieg als Folgen patriarchaler Strukturen sowie das Zuhörenkönnen als Voraussetzung für eine gelungene Kommunikation.

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