Diesen Monat - Mai 2025

Alles neu

Es gibt ein Vorher und ein Nachher –bevor ich kurz nach Ostern auf eine Reise auf den Spuren von Maria Magdalena ging, wusste ich, sie würde etwas in mir verändern. Ich musste dafür nicht weit fahren. Im Süden Frankreichs gibt es einige Orte, an denen sie gelehrt und getauft haben soll. Vielerorts ist die Erinnerung an sie lebendig. Kirchen, Kapellen, Grotten, Quellen, Felsen – hier soll sie gewirkt haben, die fußwaschende Hure, die Begleiterin Jesu, Zeugin seiner Kreuzigung und seiner Auferstehung.

Was damals wirklich passiert ist, kann wohl niemand mit Sicherheit sagen. Sicher ist, dass es Orte gibt, an denen eine Energie spürbar ist, die die Frage erübrigt. Es gibt die Energie einer Frau, die dem Manne vollkommen ebenbürtig ist, Verkörperung der Liebe und einer Weisheit, die diejenigen durch die Turbulenzen der aktuellen Zeit führen kann, die dafür offen sind.


Das Gnostische Wissen, die Erkenntnis unseres kosmischen Geschickes und des göttlichen Funkens, der uns beseelt, ermöglicht eine andere Sicht auf die Ereignisse. Demnach ist das Leben wie eine Reise, auf der wir verschiedene Erfahrungen machen. Wie Bienen fliegen wir aus, sammeln die Pollen und bringen sie am Ende unseres Lebens in den Stock zurück, bevor wir erneut ausfliegen, um neue Erfahrungen zu machen.


Es geht eine Gelassenheit von diesem Weltbild aus, die wir jetzt gut gebrauchen können. Mich befreit es aus den Fesseln, die der Menschheit zurzeit auferlegt werden. Sollen sie es doch versuchen. Sollen sie versuchen, die Kontrolle über die gesamte Welt zu bekommen und das Menschliche dabei immer mehr abwerten, immer mehr verdrängen, immer mehr technisch ersetzen. Ich weiß, dass ich Mensch bin. Ein Mensch auf Reisen.

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